Leute gibt`s ...

Heute musste ich fast heulen, als ich einem Patienten sein Frühstück gerichtet habe.

Gestern Mittag musste er auf Toilette, kurz nachdem er mit dem Essen angefangen hatte und sein Zimmernachbar war einfach nur scheußlich.

Hat mich begrüßt mit den Worten: "Jetzt muss der auch noch scheissen. Grad beim Essen, das kann doch wohl nicht wahr sein - Sau!"

In einer Lautstärke, die unmöglich zu überhören war. Keine Ahnung, ob er dachte, Herr S. würde das nicht mitkriegen, aber nur weil er bettlägerig ist und kaum ein verständliches Wort herausbringt, heißt das noch lange nicht, dass er völlig teilnahmslos, geschweige denn taub ist.

Fand ich fürchterlich, wie dieser Bettnachbar sich benommen hat. Er ist immerhin mobil, hätte ja raus gehen können.

Heute früh habe ich Herrn S. dann im Bett gewaschen. Es geht mir schon sehr an die Nieren, einen erwachsenen Mann dermaßen hilflos da liegen zu sehen...

Er hat viel geredet, während ich ihm sein Frühstück gerichtet habe - nur wenig hab ich verstanden, aber das was ich verstehen konnte, ging immer wieder darum, dass er ja gestern so oft auf den Topf gemusst hätte und es täte ihm so leid, andere Menschen damit belästigen zu müssen. Hat noch bisschen von zu Hause erzählt und plötzlich hatte ich Tränen in den Augen und musste fast losheulen.

Tat mir dolle, dolle leid, der Herr S.

Da liegt man in einem Krankenhaus, ist wirklich sehr, sehr krank und dann muss man sich auch noch dermaßen beschimpfen lassen, nur weil man zu unpassender Zeit aufs Klo muss. Sein Gehör funktioniert prima ...

Irgendwie war heute sowieso ein etwas sentimentalter Tag. Konnte mich schon immer ganz gut in andere Menschen hineinversetzen und manchmal empfinde ich dieses Geschenk als regelrechten Fluch - nicht selten wünsche ich mir, ich würde nicht ständig nachempfinden, wie es anderen so geht ...

Steht auch in meiner äußerst positiven Bewertung, die ich zum Zwischengespräch bekommen habe. Alles wirklich sehr, sehr gut und weil`s so schön passt, hat meine Klassenleitung heute telefonisch Noten mitgeteilt - meinereiner hat wieder die beste Arbeit der ganzen Klasse geschrieben - eigentlich doch sehr erfreulich.

Kann mich aber nicht richtig freuen, ärgere mich über mich selbst und über die Tatsache, dass ich mir wieder mal selbst im Weg zu stehen scheine. Keine Ahnung. Vielleicht ist es aber ja auch das einzig Richtige, wieder in meinen Job zurückzugehen, da kann ich vermutlich mehr Gutes tun, als es derzeit oder auch in Zukunft im Krankenhaus der Fall sein wird. ICH WEISS EINFACH NICHT, WAS ICH MACHEN SOLL ...

15.12.10 16:42, kommentieren

Warum das, was wir sowieso den ganzen Tag tun, nicht auch mal ganz bewusst erleben und für unser Wohlbefinden nutzen?

Zum Abschluss des heutigen Tages hier mal eine kleine
Atemübung:

Positives einatmen und Negatives ausatmen.

* * *

Beim Einatmen nehmen wir etwas in uns auf.

Diesen Umstand können wir nutzen, indem wir uns vorstellen,
positive Energie einzuatmen.

Dies gelingt uns, indem wir beim Einatmen z.B. helles und warmes Licht, goldene Farbe oder aber auch Freude visualisieren.

Beim Ausatmen geben wir etwas von uns ab.

Neben der verbrauchten Luft, können wir dem Atem alles mitgeben, was uns zu viel ist oder belastet. Das können Grübeleien, Kummer, Angst, Ärger oder Stress sein.

Wir stellen uns vor, wie sich das, was uns belastet in Luft auflöst und atmen es einfach aus.

Diese kleine Übung kann jederzeit durchgeführt werden.

Während der Meditation, einer Entspannungsübung und auch während des Alltags.

* * *

Einen entspannten restlichen Tag wünsche ich!

13.12.10 17:12, kommentieren

Der Engel in dir

* * *

Der Engel in dir
freut sich über dein
Licht

Weint über deine Finsternis

Aus seinen Flügeln rauschen
Liebesworte
Gedichte
Liebkosungen

Er bewacht
deinen Weg

Lenk deinen Schritt
engelwärts

* * *

Rose Ausländer
aus Rose Ausländer, Ich höre das Herz des Oleanders,
Gedichte 1977 – 1979
© S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt/Main 1984

13.12.10 17:09, kommentieren

Und sie tragen uns noch immer!

Für alle einkaufsgestressten Füße hier mal eine kleine Fußmassage - sie werden es uns danken!


* * *

Zuerst klopfen wir mit den flachen Händen die Füße von unten und oben richtig warm.

Dann ballen wir die Hände zu Fäusten und streichen den Fuß von den Zehen bis zur Ferse mit den Fingermittelknochen aus.

Anschließend nehmen wir die Ferse in die Hand und führen eine Bewegung aus, als wollten wir eine Zitrone auspressen.

Danach nehmen wir jeden Zeh einzeln in die Finger und kreisen ihn.
Zum Abschluss verschränken wir Fuß und Hand indem wir die einzelnen Finger in die Zehenzwischenräume stecken und leicht hin und her massieren.

Nach dieser Massage sind die Füße angenehm warm.


* * *

(Geschenke im Internet bestellen soll die Füße angeblich auch schützen ... hihihi)

9.12.10 17:05, kommentieren

Weihnachtsduft

... liegt in der Luft

Man nehme:
5 Zimtstangen
4 Lorbeerblätter
1-2 EL Nelken
1 in Scheiben geschnittene Zitrone
1 Orange (auch in Scheiben)
1l Wasser
*
Alle Zutaten in einem Topf so lange kochen lassen, bis es schön weihnachtlich duftet. Die Flüssigkeit durch ein Sieb seien und in einer verschlossenen Glasflasche im Kühlschrank aufbewahren.Eignet sich auch prima als tolles Advents-Mitbringsel-Geschenk - super für die Duftlampe!
*

13.12.10 17:02, kommentieren


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